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Bereits zum dritten Mal haben Harry und ich in diesem Sommer einen Waldrundgang mit Nichtjägern organisiert. Zum ersten Mal war es der Elternverein meiner Wohngemeinde. Danach „mussten“ Mitarbeiter von mir mit in den Wald. Beim dritten Mal war es fast die ganze Belegschaft meines neuen Arbeitgebers. Wir reverierten jeweils abwechslungsweise zu den Themen Jagdrecht, Waffenkunde, Wildkunde, Jagdbetrieb und Waldkunde. Das Ganze wurde durch einen Revierrundgang mit Begutachtung von Lagern, Losung, Fegstellen, Trittsiegeln etc. abgerundet.
Damit wir wussten, ob auch etwas hängengeblieben ist, haben wir danach noch einen Wettbewerb mit einigen Fragen gemacht. Erstaunlich und erfreulich, was für gute Resultate erzielt wurden. Wie ihr auf den Bildern (unter Impressionen, Navigationsleiste links) sehen könnt, haben wir auch zur Jagd mit Pfeil und Bogen etwas gesagt. Ich nehme an ihr kennt die Situation! Zuerst: „Was ihr geht mit Pfeil und Bogen auf die Jagd... Tötet das denn das Tier überhaupt?“ Nach einigen Erklärungen und vor allem nach der Demonstration der Kraft des Bogens kommen die Leute aus dem Staunen nicht mehr heraus. Die meisten begreifen dann auch, dass eigentlich zwischen der Gewehrjagd und der Bogenjagd gar kein so grosser Unterschied besteht. Zum Schluss durften diejenigen, die den Bogen auch ziehen konnten einmal einen Schuss auf ein 3D-Tier abgeben. Dass das nicht so einfach ist, bezeugt, nach längerem Suchen, ein weiterer Pfeilverlust!
Auch das Gesellschaftliche kam nicht zu kurz und meistens waren die Vögel längst verstummt als wir den Heimweg antraten. Es ist auch erstaunlich, wie viele Leute nicht wissen, was man auf einem offenen Feuer so alles kochen kann... Was der Mensch ja seit tausenden von Jahren macht und zum Teil heute noch machen muss! Die Natur wird vielen Menschen immer fremder. Ich bin mir nur nicht sicher ob dies nun für uns ein gutes oder ein schlechtes Zeichen ist! Dafür bin ich ganz sicher, dass die Teilnehmer an diesen Anlässen eine positive Einstellung zur Jagd erhalten haben. Der ehemalige Präsident des Elternvereins ist heute jedenfalls begeisterter Treiber bei den Gemeinschaftsjagden!
In diesem Sinn allen ein kräftiges Waidmannsheil Ralph Hort
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