Gemeinschaftsjagd Hegering Flaachtal-Irchel PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Klaus Cieslok   
Freitag, den 10. Februar 2012 um 20:58 Uhr

 

Bei der alljährlichen Gemeinschaftsjagd im Dezember im Hegering Flaachtal-Irchel durften wir einen interessanten Gastvortrag hören und sehen.

 

Wer hat Argumente gegen die Bogenjagd? So begann Chris Mozolowski seinen Vortrag.

 

Nach einem beeindruckenden und dennoch sachlichen Film über Bogenjagdmethoden sowie Information über Pfeiltrefferwirkung Schussdistanzen und Wildverhalten nach dem Schuss, kam ich für mich zu der Erkenntnis 4 Millionen amerikanische Bogenjäger und einige tausend in Europa können nicht irren.

 

Mit einer ordentlichen Jägerausbildung und einer Zusatzausbildung Bogenjäger, ist es sicherlich reizvoll sich stundenlang an das Wild anzupirschen eins mit der Umgebung zu werden und als Lohn ein Wildbret ohne Stresshormone geniessen zu dürfen.

 

Von den Gegenargumenten sind nicht viele übrig geblieben. Sicher ist mit dem Bogen kein kompletter Abschussplan zu erfüllen aber das machen wir ja auch nicht mit der Waffe im Einzelabschuss. Neben Drückjagd, Ansitz und Pirsch, wäre die Bogenjagd eine weitere Bereicherung in den Jagdmethoden, besonders in Gebieten mit viel Freizeitdruck durch Jogger, Biker und Wanderer, da ein Pfeil auf max. 20 Metern abgeschossen keine Passanten gefährdet, das Wild gut angesprochen werden kann und es durch fehlenden Knall keine Wildvergrämung gibt. Es kommt nicht selten vor dass ein Bogenjäger 2 Stücke am gleichen Ort erlegt. Dies wäre sicher eine überlegenswerte Alternative für die Schwarzwildbejagung.

 

Ich danke Chris Mozolovski für seinen unermüdlichen Einsatz die Bogenjagd in den deutschsprachigen Ländern bekannt zu machen, weiterhin viel Erfolg dabei.

 

Weidmannsheil

Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 16. Februar 2012 um 15:38 Uhr
 
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